Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge mit wolfmate — Tatjana Draese-Hirschmann, nachfolgend Berater genannt. Dazu zählen insbesondere folgende Dienstleistungen:

  • Beratung & Consulting
  • Coaching
  • Moderation
  • Konzeption
  • Schulungen & Workshops

Geschäftsbedingungen des Auftraggebers finden nur dann Anwendung, wenn dies zwischen den Parteien ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.

§ 2 Vertragsgegenstand, Leistungsumfang

Gegenstand des Auftrags ist die im jeweiligen Angebot vereinbarte Beratungstätigkeit. Mit Angebotsannahme gelten die vorliegenden AGB.

Bei offenen Trainingsangeboten sind Kosten und Leistungen auf der Website des Beraters dargestellt. Ein gesondertes Angebot wird nicht versendet.

Der Berater führt alle Arbeiten mit größter Sorgfalt durch und beachtet die anerkannten Regeln von Wissenschaft und Praxis.

Vom Auftraggeber und von Dritten zur Verfügung gestellte Daten werden nicht auf Richtigkeit, sondern nur auf Plausibilität geprüft.

Die Leistung des Beraters gilt als erbracht, wenn die im Angebot vereinbarten Leistungen erbracht wurden. Unerheblich ist hierbei, ob und wann mögliche Empfehlungen des Beraters seitens des Auftraggebers umgesetzt werden.

Soll der Berater zur Erstellung eines ausführlichen, schriftlichen Berichts verpflichtet werden, so muss dies zwischen den Parteien als Bestandteil des Angebots vereinbart werden.

§ 3 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber ist verpflichtet, den Berater vollumfänglich zu unterstützen und insbesondere alle zur Durchführung des Auftrages notwendigen Voraussetzungen zu schaffen und dem Berater sämtliche relevanten Unterlagen rechtzeitig zur Verfügung zu stellen.

§ 4 Annahmeverzug, unterlassene Mitwirkung

Sollte der Auftraggeber mit der Annahme der Beratungsdienste in Verzug kommen oder eine ihm obliegende Mitwirkung trotz Mahnung und Fristsetzung unterlassen, so ist der Berater zur fristlosen Kündigung berechtigt. Die Ausübung dieses Kündigungsrechtes hat keine Auswirkungen auf Ansprüche des Beraters auf Ersatz des durch den Verzug oder die unterlassene Mitwirkung entstandenen Schadens bzw. den Ersatz notwendiger Mehraufwendungen.

§ 5 Vergütung, Zahlungsbedingungen, Aufrechnung

Alle Forderungen sind innerhalb von 30 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzüge zahlbar. Da es sich insofern um einen Fall des § 286 Abs. 2 Nr. 2 BGB handelt, kommt der Auftraggeber bei nicht fristgerechter Zahlung automatisch, das heißt ohne Mahnung, in Verzug. Sofern relevant ist die gesetzliche Umsatzsteuer allen Preisangaben hinzuzurechnen und wird in der Rechnung gesondert ausgewiesen.

Bei einem Angebotsumfang unter 50.000€ erfolgt die Rechnungsstellung nach Leistungserbringung. Bei einem Angebotsumfang ab 50.000€ können 50% bei Angebotsannahme und 50% nach Leistungserbringung in Rechnung gestellt werden. Für offene Trainingsangebote gilt abweichend die Regelung in Absatz 4.

Reisezeit, Reisekosten und Unterbringung werden nach Aufwand abgerechnet.

Bei offenen Trainingsangeboten erhalten die Teilnehmer die Rechnung unmittelbar nach Anmeldung und Registrierungsbestätigung, vorzugsweise per E-Mail — unabhängig vom Angebotsumfang nach Absatz 2.

Mehrere Auftraggeber (natürliche und/oder juristische Personen) haften gesamtschuldnerisch. Eine Aufrechnung gegen Forderungen des Beraters auf Vergütung und Auslagenersatz ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen zulässig.

§ 6 Ausfall und Verhinderung

Verschiebung von Terminen

Der Auftraggeber kann Termine (Schulungen, Workshops, Moderation, Coaching) jederzeit vor Beginn schriftlich oder per E-Mail auf einen neuen Termin verschieben. Bei Verschiebung auf einen neuen, zeitnah vereinbarten Termin bis zu einer Woche vor dem ursprünglichen Termin fallen keine Stornogebühren an; vom Auftraggeber ggf. bereits angefallene Nebenkosten (z. B. nicht stornierbare Reisekosten des Beraters) sind jedoch in voller Höhe zu erstatten. Eine Verschiebung ist ausgeschlossen, wenn faktisch keine ernsthafte Absicht zur Durchführung eines Ersatztermins besteht; in diesem Fall gilt Absatz „Absage von Terminen“.

Absage von Terminen

Sagt der Auftraggeber einen Termin ganz ab, statt ihn zu verschieben, fallen Stornogebühren von bis zu 100% des vereinbarten Betrages zuzüglich Nebenkosten an. Die Höhe richtet sich danach, wie kurzfristig abgesagt wird. Der Auftraggeber ist pauschal zur Zahlung der folgenden Stornokosten verpflichtet:

  • ab 6 Wochen vor dem Termin: keine Stornogebühr
  • 4 bis 6 Wochen vor dem Termin: 50% des vereinbarten Betrages zuzüglich Nebenkosten
  • 2 bis 4 Wochen vor dem Termin: 75% des vereinbarten Betrages zuzüglich Nebenkosten
  • weniger als 2 Wochen vor dem Termin: 100% des vereinbarten Betrages zuzüglich Nebenkosten

Dem Auftraggeber bleibt es unbenommen, nachzuweisen, dass dem Berater kein oder ein wesentlich geringerer Schaden als die vorgenannte Pauschale entstanden ist. Handelt es sich beim Auftraggeber um einen Verbraucher, gilt dies uneingeschränkt (§ 309 Nr. 5 BGB).

Verhinderung einzelner Teilnehmer offener Trainingsangebote

Sind Teilnehmer offener Trainingsangebote kurzfristig verhindert, gilt:

  • Es fallen keine Stornogebühren an, wenn mindestens zwei Wochen vor Trainingsbeginn Ersatzteilnehmer benannt werden.
  • Können keine Ersatzteilnehmer benannt werden, kann bis zu einer Woche vor Trainingsbeginn gegen eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 50€ exklusive Umsatzsteuer auf einen alternativen Termin umgebucht werden.
  • Wird nicht bis eine Woche vor Trainingsbeginn umgebucht oder ein Ersatzteilnehmer benannt, werden die Teilnehmerkosten in voller Höhe fällig.

Ist der Teilnehmer Verbraucher, gilt ergänzend das Widerrufsrecht nach § 12 dieser AGB.

Absage durch den Berater

Der Berater behält sich das Recht vor, andere Trainer einzusetzen oder die Schulung bis zu 7 Tage vor Schulungsbeginn abzusagen. Bei Absage werden die Teilnehmer unverzüglich informiert und bereits eingegangene Zahlungen erstattet. Sofern der Berater Alternativtermine anbietet, mit denen die Teilnehmer einverstanden sind, werden die Zahlungen nicht erstattet. Weitergehende Ansprüche, insbesondere für vom Auftraggeber oder Teilnehmenden bereits gebuchte, nicht erstattbare Reise- oder Übernachtungskosten, sind ausgeschlossen, soweit den Berater kein Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit trifft.

§ 7 Aufbewahrung von Unterlagen

Die Parteien haben nach Auftragsbeendigung das Recht, die jeweils erhaltenen Unterlagen der anderen Partei zurückzugeben oder zu vernichten. Sollte es sich um Originale handeln, so ist vor der Vernichtung das Einverständnis der anderen Partei einzuholen.

Eine Aufbewahrungspflicht, soweit diese nicht gesetzlich bestimmt ist, ist nicht vereinbart.

§ 8 Schweigepflicht, Datenschutz

Der Berater verpflichtet sich zur Wahrung sämtlicher Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse des Auftraggebers und zur Einhaltung der gesetzlichen Datenschutzbestimmungen. Die Weitergabe an nicht mit der Durchführung des Auftrags beschäftigte Dritte bedarf der schriftlichen Einwilligung des Auftraggebers. Der Berater verpflichtet alle von ihm zur Durchführung des Auftrags eingesetzten Personen entsprechend auf die Einhaltung dieser Vorschriften.

Der Berater ist befugt, im Rahmen der Zweckbestimmung des Auftrags die ihm anvertrauten personenbezogenen Daten unter Beachtung der Datenschutzbestimmungen zu verarbeiten oder durch Dritte verarbeiten zu lassen. Das bezieht sich insbesondere auf die nachfolgenden Dienstleistungen:

  • Tripod Beta Bronze Practitioner Knowledge Assessment / Tripod Beta Silver Workshop: Mit der Anmeldung zu dieser Leistung ist der Berater berechtigt, die hierfür erforderlichen personenbezogenen Daten (Name, E-Mail-Adresse, Unternehmen) im Auftrag der Stichting Tripod Foundation an das Energy Institute (EI), 61 New Cavendish Street, London W1G 7AR, UK, zu übermitteln. Das Energy Institute verwaltet die Plattform für den Wissenstest, stellt Zertifikate aus, dokumentiert die Qualifikation und schreibt sie ggf. fort. Diese Datenweitergabe ist zur Erfüllung des mit der Anmeldung geschlossenen Vertrags erforderlich (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) — ohne sie kann die gebuchte Leistung (Zugang zur Prüfungsplattform, Zertifizierung) nicht erbracht werden.
  • BowTieXP- oder IncidentXP-Schulungen bzw. Testlizenzen: Mit der Teilnahme bzw. Bereitstellung einer Testlizenz ist der Berater berechtigt, die hierfür erforderlichen personenbezogenen Daten (Name, E-Mail-Adresse, Unternehmen) an sein Partnerunternehmen Wolters Kluwer, Zuidpoolsingel 2, 2408 ZE Alphen aan den Rijn, Niederlande, zur Aufnahme in die Kundendatenbank weiterzugeben. Auch hier ist die Datenweitergabe zur Vertragserfüllung erforderlich (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), da die Testlizenz ohne sie nicht bereitgestellt werden können.

§ 9 Schutz des geistigen Eigentums des Beraters

Sämtliche seitens des Beraters angefertigten Berichte, Konzepte, Unterlagen etc. sind und bleiben geistiges Eigentum des Beraters und dürfen seitens des Auftraggebers nur für die vertraglich vereinbarten Zwecke verwandt werden und nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung des Beraters an Dritte herausgegeben bzw. diesen bekannt gemacht oder publiziert werden.

Sollte der Auftraggeber die Beratungsdienstleistungen auch für verbundene Unternehmen nutzen wollen, so benötigt er hierfür vorab die schriftliche Zustimmung des Beraters, die dieser auch ohne Angabe von Gründen verweigern kann.

Soweit Arbeitsergebnisse urheberrechtsfähig sind, bleibt der Berater Urheber. Der Auftraggeber erhält in diesen Fällen ein durch die vorgenannten Bestimmungen eingeschränktes, im Übrigen zeitlich und örtlich unbeschränktes, unwiderrufliches, nicht ausschließliches und nicht übertragbares Nutzungsrecht an den Arbeitsergebnissen. Der Berater bleibt berechtigt, dieselben oder vergleichbare Konzepte, Methoden und Materialien auch für andere Auftraggeber zu entwickeln, zu nutzen und zu lizenzieren.

Die Überlassung von Konzepten, Methoden, Prozessen oder Werkzeugen des Beraters (z. B. der Safety Culture Trail© -Prozess) berechtigt den Auftraggeber ausschließlich zur internen Nutzung im eigenen Unternehmen für den vertraglich vereinbarten Zweck. Unabhängig davon, ob die jeweilige Methode oder das Konzept als solches urheberrechtlich schutzfähig ist, bedürfen eine Weitergabe an unternehmensfremde Dritte, eine Nutzung zur Schulung oder Beratung außenstehender Personen oder Organisationen, eine kommerzielle Verwertung sowie die Entwicklung eigener, hieraus abgeleiteter Beratungs- oder Trainingsangebote der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Beraters.

Namen, Kennzeichen und Bezeichnungen des Beraters (u. a. „wolfmate“, „Safety Culture Trail“) sind unabhängig von einer etwaigen Registrierung als Marke geschützt und dürfen ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Beraters nicht für eigene Angebote des Auftraggebers verwendet werden.

§ 10 Verjährung

Ansprüche des Auftraggebers gegen den Berater verjähren, soweit gesetzlich zulässig, in einem Jahr ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn. Dies gilt nicht für Ansprüche aus Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz; insoweit gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen.

§ 11 Haftung

Der Berater haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf (Kardinalpflicht), ist die Haftung des Beraters der Höhe nach auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

Im Übrigen ist die Haftung des Beraters für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ausgeschlossen.

Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Beraters, sofern Ansprüche direkt gegen diese geltend gemacht werden.

Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Falle der Übernahme einer ausdrücklichen Garantie bleibt von den vorstehenden Beschränkungen unberührt.

§ 12 Widerrufsrecht für Verbraucher

Dieser Paragraph gilt nur, soweit der Auftraggeber bzw. Teilnehmer Verbraucher im Sinne des § 13 BGB ist und der Vertrag im Fernabsatz (z. B. Online-Buchung) geschlossen wurde.

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns

wolfmate — Tatjana Draese-Hirschmann, Hubertusweg 72, 41466 Neuss, E-Mail: draese@wolfmate.de

mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist.

Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts bei ausdrücklichem Verlangen

Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistung (z. B. ein Training mit festem Termin) bereits während der Widerrufsfrist beginnen soll, und wurde die Dienstleistung vollständig erbracht, so erlischt Ihr Widerrufsrecht auch dann, wenn Sie die Dienstleistung noch nicht vollständig in Anspruch genommen haben. Wird die Dienstleistung nur teilweise erbracht und widerrufen Sie, haben Sie einen angemessenen Betrag für die bereits erbrachte Leistung zu zahlen.

Muster-Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)

An wolfmate — Tatjana Draese-Hirschmann, Hubertusweg 72, 41466 Neuss, E-Mail: draese@wolfmate.de:

Hiermit widerrufe(n) ich/wir den von mir/uns abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung:


Bestellt am: 
Name des/der Verbraucher(s):
Anschrift des/der Verbraucher(s):
Datum:

§ 13 Sonstiges

Für alle Rechte aus dem Vertrag gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

Ist der Auftraggeber Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuches, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis Neuss. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Gerichtsstandsvereinbarung nicht; es gelten die gesetzlichen Zuständigkeitsregeln.

Alle Änderungen und Ergänzungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen bedürfen der Schriftform und müssen als solche ausdrücklich gekennzeichnet sein.

Sind oder werden Vorschriften dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam, so werden die übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt. Die Parteien verpflichten sich, die unwirksamen Vorschriften unverzüglich durch wirksame zu ersetzen.

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